Zum Inhalt
Fakultät Maschinenbau
Maker-Projekte

Made by M.EE

Hier zeigen wir, was im M.EE entsteht, wenn aus einer Idee ein echtes Projekt wird — manchmal geplant, manchmal eher nach dem Motto: „Mal schauen, was passiert, wenn wir diesen Knopf drücken.“

Wir möchten hier nach und nach Projekte sammeln, die im M.EE entstanden sind. Manche davon sind klein und spontan entstanden, andere ziemlich aufwendig — aber alle zeigen, wie kreativ, praktisch und manchmal auch überraschend Technik sein kann. Vielleicht findest du hier Inspiration für dein eigenes Projekt und entdeckst eine Idee, bei der du denkst: „Das kann ich auch!“ Oder du fragst dich einfach nur: „Wie viele 3D-Drucker braucht man eigentlich?“ (Die Antwort lautet vermutlich: Noch mehr!)

Viel Spaß beim Stöbern — und vielleicht finden wir dein Projekt ja bald auch hier?

Kettengetriebe mit selbst konstruierter Kette

Dieses Funktionsmodell aus dem 3D-Drucker zeigt die Übertragung von Drehbewegungen mit einem Kettengetriebe. Durch das Drehen des Handgriffs am großen Kettenrad wird die Bewegung auf das kleinere Kettenrad übertragen.  Ben und Jonas haben die Kette eigenständig konstruiert und dabei das Funktionsprinzip einer Motorradkette als Vorbild genutzt.  Besonders spannend ist dabei nicht nur das fertige Modell, sondern auch der Entwicklungsprozess. Ben und Jonas haben ihre Entwürfe immer wieder getestet, bewertet und verbessert. So stellte sich bspw. heraus, dass die ursprüngliche Halterung der Kettenräder nicht ausreichend stabil war. Die Konstruktion wurde daraufhin überarbeitet, neu gefertigt und erneut getestet. Das Projekt zeigt damit exemplarisch, wie typische Maker-Projekte entstehen: durch Ausprobieren, Lernen aus Fehlern und schrittweise Optimierung bis zur funktionierenden Lösung.

Exzenter- und Kurbelmechanismus als Funktionsmodell

Das Modell von Bendix und Julius veranschaulicht die Umwandlung einer Drehbewegung in eine lineare Hubbewegung. Über den grünen Handgriff wird die Scheibe angetrieben. Diese rotierende Bewegung wird dabei auf den roten Schieber übertragen, der sich in der weißen Linearführung hin- und herbewegt. So zeigt das 3D-gedruckte Modell anschaulich ein grundlegendes Prinzip vieler technischer Anwendungen, z.B. in Motoren oder Pumpen und kann super im Unterricht genutzt werden.

Shitty-Robot: Der "Faltinator 2026"

Der “Faltinator 2026” ist ein Beispiel für einen „Shitty Robot“,  also humorvoll gestaltete Roboter, die entwickelt werden, um alltägliche Aufgaben zu automatisieren. Das Ergebnis ist meist technisch funktionsfähig, aber auch gezielt unzuverlässig, widersprüchlich oder dysfunktional gestaltet. Gerade dieser kreative und augenzwinkernde Umgang mit Technik macht für alle Beteiligten den Reiz dieser Projekte aus.

Hier übernimmt ein mit Motoren angetriebenes Faltbrett das Zusammenlegen von Kleidungsstücken. Die Bewegung der Faltflügel wird über speziell geformte gebogene Zahnstangen erzeugt. Für die Konstruktion dieser Bauteile ließen sich die Studierenden bei der Entwicklung der Geometrie von ChatGPT unterstützen. Die Steuerung erfolgt über einen Lego Mindstorms EV3, der die Bewegungsabläufe der Antriebe koordiniert. Dadurch verbindet das Projekt mechanische Konstruktion, digitale Fertigung, Programmierung und Robotik in einem gemeinsamen System.