Zum Inhalt
Fakultät Maschinenbau

Tipps und Tricks

Die eine "richtige" gendergerechte Art etwas zu schreiben gibt es nicht. Es existieren immer verschiedene Möglichkeiten, die alle ihre Vorteile und Grenzen haben.
Welche Schreibweise gewählt werden sollte, hängt immer auch vom Kontext und der lesenden Zielgruppe ab.

Beispiele zur gendergerechten Sprache
alte Formulierungen bessere Alternativen
Studenten Studierende
Teilnehmerliste Teilnahmeliste, Liste der Teilnehmenden
Schüler Schülerinnen und Schüler, Lernende
Nutzer Nutzerinnen und Nutzer, Nutzende, Zielgruppe
Entwickler Entwicklerinnen und Entwickler, Entwickelnde, Entwicklungsteam
Experten Fachkräfte, Fachleute, Fachkundige, Sachverständige
Absolventen Absolventinnen und Absolventen, Personen mit Abschluss
Dozenten Dozentinnen und Dozenten, lehrende Personen, Lehrpersonal, Lehrende
Administrator Administration, Admin
Lehrer Lehrperson, Lehrkraft
Anfänger Anfängerinnen und Anfänger, Unerfahrende, Beginnende
benutzerfreundlich praktisch, bedienungsfreundlich, nutzungsfreundlich, benutzungsfreundlich

 

Tipps
  • Durch das Verwenden des Plurals entstehen oft genderneutrale Formulierungen.
  • Wenn von einer konkreten Person geschrieben oder gesprochen wird, ist es nicht notwendig zu gendern. Gleiches gilt, wenn eine gesamte Personengruppe tatsächlich vollständig aus Männern oder Frauen besteht.
  • Werden Einzelpersonen bezeichnet, sollte darauf geachtet werden, die jeweilige geschlechtsspezifische Endung zu verwenden. Dies gilt auf für Substantive die keine Personen bezeichnen. (z.B. "die Ingenieurin Frau Müller" oder "die Universität ist die größte Arbeitgeberin der Stadt")
  • Die Verwendung leichter Sprache schließt gendergerechte Sprache nicht aus. I.d.R. wird die Doppelform verwendet, wobei die männliche (weil meist kürzere bzw. einfachere) Form zuerst steht. (z.B. "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen")